Abenteuer Gesang

Ich bin durch einen Zufall zu der Zungentechnik gekommen und bin sehr froh darüber. Aus früherem Chorsingen kenne ich es, dass ich irgendwann keine Stimme mehr hatte und buchstäblich nicht mehr konnte, mit dem Ergebnis Heiserkeit, die Stimme „sprang“ nicht mehr an.

Die Zungentechnik versprach vor allem eines: Mühelosigkeit. Das interessierte mich, obwohl mich ein leichter Zweifel immer begleitete.
Nach nun fast drei Jahren Arbeit kann ich auf jeden Fall feststellen, dass mir dir Töne tatsächlich müheloser gelingen. Ich entdeckte Koordinaten, wo die Töne entstehen können und sollen und lerne diese anzusteuern. Ich nehme Bereiche im inneren des Körpers wahr, von denen ich zuvor  keine Ahnung hatte. Es entstehen Räume, wo ich überzeugt war, dass da schon längst das Ende ist. Und es geht immer weiter.

Allerdings war der Weg bis hierher nicht mühelos. Ich brauche viel Geduld und jede noch so gute Technik ist nur so gut, wie sie geübt wird. Ein starker Impuls kam dann noch durch die Arbeit mit der Alexander-Technik. Diese half mir, den Körper besser am Singen zu beteiligen. Und nun bin ich für mich unerwartet soweit, dass ich erstmalig das Gefühl habe: ja, ich singe.

von Luitgard Demir, Schülerin unseres Dozenten Rainer Killius

Sie besuchte auch den Kurs „Gesang – freie Resonanz und Alexandertechnik“ bei Claudia van Hasselt und Rainer Killius.

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